Buddhismus in Österreich
 
 
Vajrayana - Tibetischer Buddhismus in Österreich:
Im Vajrayana geht es darum, die äußere wie die innere Welt aus einer reichen und selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren. Man meditiert auf hologramm-ähnliche weibliche oder männliche Lichtformen, in denen sich Buddha seinen nächsten Schülern zeigte. Die erleuchtete Sicht wird auch durch Erklärungen wie das Mahamudra (tib. großes Siegel) oder Maha Ati (Große Vervollkommnung) vermittelt.

Seit dem 10. Jhdt. geben die drei älteren Übertragungslinien des tibetischen Buddhismus (Nyingma, Kagyü und Sakya) den Vajrayana-Buddhismus in seiner Ganzheit weiter. Die Gelugpa-Schule, welche im 15. Jhdt entstandt, konzentriert sich schwerpunktpäßig auf Studium, Logik und Debatte und somit mehr auf den Mahayana Weg.


Die vier großen Schulen des tibetischen Buddhismus heißen:

- Nyingma

- Karma Kagyü
- Sakya
- Gelug

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